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Ergebnisprotokoll HS-Workshop vom 29.09.2011  

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Lindenau,Dietrich
(@lindenau)
Mitglied Admin
Beigetreten: 4 Jahren zuvor
Beiträge: 332
06/10/2010 5:09 pm  

Ergebnisprotokoll HS-Workshop vom 29.09.2011

Ergebnisprotokoll HS-Workshop vom 29.09.2011 in Nortorf

Eingeladen waren alle Veranstalter von Turnieren mit mindestens 1 S-Springen und Gäste Teilnehmer: 13 Personen
Dieter Medow, Vorsitzender LK+PSH hatte abgesagt

1. Zum Protokoll Workshop vom 05.10.2010
Festzustellen ist, dass keine der Überlegungen/Vorschläge aus dem Protokoll vom PSH realisiert wurden; es gab bisher keinerlei Feedback dazu.
Ausgenommen ein Treffen der S-Veranstalter hat am 18.02.2011 in NMS stattgefun-den. Auf dieses Ergebnisprotokoll verwies Herr Schlicht. In dem Protokoll waren Ab-sichtserklärungen festgehalten – eine Umsetzung erfolgte bisher nicht.

Die Verfügbarkeit der Toris-Daten wurde noch einmal thematisiert.
Es soll in das Programm Toris ein Tool eingebaut werden, um die gleichzeitige, sofortige Versendung der Daten ohne großen Mehraufwand zu ermöglichen. Persönliche Daten sollen heraus gefiltert werden. Dies führt zu einer Interessenkollision mit den Züchtern, da sie diese Möglichkeiten zur Werbung für sich nutzen wollen.

Bei den Veröffentlichungen der Ausschreibungen in Pferd + Sport gab es unterschiedliche Ansichten:
- alles so zu belassen, wie es ist. Zwangsveröffentlichung in Pferd + Sport mit ca. € 80.000,- Kosten für die
Veranstalter) und damit sicher stellen, dass die Verbandzeit-schrift gesichert bleibt;
- digitale Veröffentlichung nur durch NEON; dann müsste der LK-Beschluss „genehmigt nur bei Veröffentlichung bei
P+S“ geändert werden.
Vorteile für die Veranstalter wären, die individuelle und zeitnahe Verfügbarkeit der genehmigten Ausschreibungen unabhängig vom Erscheinen der Verbandszeitung und die Möglichkeit einer Kostenersparnis.

2. LPO
Siegerehrung: es wurde der Vorschlag gemacht, in den „Besonderen Bedingungen der Ausschreibung“ aufzunehmen, dass die ersten 8 Platzierten mit Pferd erscheinen müssen, wenn nicht würde der entsprechende Geldpreis nicht ausgezahlt.
Ein gemeinsames Verhalten wurde nicht als notwendig erachtet.

Absage von PLS: Hier war noch Informationsbedarf bezüglich der Auszahlung des Einsatzes. Bei Einsatz wird eine Organisationsabgabe von € 3,- bis M* einbehalten, das Nenngeld ab M**.

3. Landeskommission
Einsatz von Hilfsrichtern: der Landestrainer sieht hier keinen Handlungsbedarf.
Bemerkt wurde, Hilfsrichter richten bis M** und höher und auch Prüfungen im beurteilenden Richten, obwohl sie keine richterliche Ausbildung dafür haben.
Dies sei doch bemerkenswert, da die Urteilsbegründung nicht substantiell ist und keine Regelsicherheit gegeben ist.
Das Thema „Managementsysteme“ wurde ausgeklammert.

Meldestelle: die sportliche Leitung einer PLS liegt beim Veranstalter und dieser die Meldestelle als Dienstleistungselement nutzen muss.
Die sportliche Entscheidungsverantwortlichkeit kann grundsätzlich nicht auf die Meldestelle übertragen werden.

Datenrechte wurden unter Pkt. 1 behandelt.

4. Auswahlkriterien für Qualifikation Bundes Championat
Herr Lindenau berichtete über das Richterseminar unter H.-H. Engemann in Warendorf 2011 anlässlich des BC. (s. www.holsteiner-schaufenster.de unter Forum).
Es ging hier um die Aufgabenstellung und Anforderung der Parcours.
2011 waren 51 Holsteiner bei den 5 jährigen Springpferden mit 12 Reitern aus SH und 100 Holsteiner bei den 6j jährigen Springpferden mit 15 Reitern aus SH qualifiziert.
Ins Finale kamen
- bei den 5 jährigen Springpferden 7 Holsteiner mit 2 Reitern aus SH
- bei den 6 jährigen Springpferden 7 Holsteiner mit 1 Reiter aus SH bei 36 Startplätzen.
Ein Reiter aus SH (Trostrunde) war B. Behrend, dessen Pferd an P. Schöckemöhle verkauft wurde.
Die Frage wurde gestellt, warum ein Pilotprojekt seit 2007 erfolgreich genannt werden kann, wenn die Anzahl der Teilnehmer beim BC (Pferde bzw. Reiter) kontinuierlich rückläufig ist?
Herr D. Peper ( Landestrainer ) erklärte, das BC als Maßstab zu nehmen, sei falsch. Andere Maßstäbe nannte er keine.
Zu den abnehmenden Zahlen erklärte er, die Reiter würden sich wirtschaftlich verhalten: 5 Tage von zu Hause abwesend - die Arbeit bleibt liegen.
Es sei sportlich taktisch, da man die Pferde nicht dem Risiko der Überforderung aussetzen wolle.
Außerdem sei die Qualifikation BC ein Qualitätssiegel, das man durchaus nutzen wolle, ohne allerdings die Finalprüfungen bestreiten zu wollen.

5. Erfahrungsaustausch
Herr Hardorp berichtete über das „Last Entry Turnier“ in Wedel auf S-Niveau.
Bei der Dressur waren von 36 Nennungen 28 gestartet und es gab keine Beschwerden über das doppelte Nenngeld.
Im Gegensatz dazu die Springreiter. Es war nur mit viel Aufwand möglich, 20 Startplätze zu besetzen und die Zahlung des doppelten Nenngeldes stand sehr in der Kritik.

6. Pony-Jugend-Förderung
Die Pony-Jugend-Förderung wurde vorgestellt. Frau Cordsen-Tuschke machte den Vorschlag für eine Mannschaftswertung analog zum Team-Cup.

7. Verschiedenes
Die Einnahmen der Turniere müssten erhöht werden.
Dies sei über eine zusätzliche Pferdegebühr möglich. Die Parkgebühren könnten dann verrechnet werden und man hätte bei der Parkplatzbewirtschaftung Kostenvorteile.

Insgesamt wünschen sich die Veranstalter mehr Eigenverantwortung und fühlen sich durch die LK zu sehr bevormundet.

gez. Dietrich Lindenau
05. Oktober 2011

Ergänzungen, Kritische Bemerkungen oder Themenwünsche, Ideen und Anregungen für Workshops, Vorschläge zu Referenten an info@holsteiner-schaufenster.de und Forum unter https://www.holsteiner-schaufenster.de/wbb/


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