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Bemerkungen zur JHV des PSH am 18.03.2017 in NMS- eine bedeutende JHV  

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Lindenau,Dietrich
(@lindenau)
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Beiträge: 306
12/04/2017 4:18 pm  

Bemerkungen zur JHV des PSH am 18.03.2017 in NMS-  eine bedeutende JHV

 

 

Anwesend: ca. 50 Teilnehmer von 38.076 Mitgliedern (= 0,13 %)

                     nach Stimmen 78 Stimmen von 578 möglichen Stimmen (13, 73 %).

Vorstandsmitglieder P. J. Nissen und H. Sievers waren nicht anwesend -  H. Sievers schon 2015 nicht.

 

Bedeutsam im Bericht des Vorsitzenden D. Medow waren folgende Erklärungen.
Er motivierte die Versammlung,  in die Zukunft zu blicken und die Vergangenheit zu belassen. Er erklärte die Zukunftspläne des PSH in Form von zwei Projekten.

-           Das Verbandskonzept 2022 aufzustellen

-           und eine Good Governance-Struktur  in die Satzung einzuarbeiten

Beide Projekte sind zukunftsweisend und geeignet, die Partizipationsmöglichkeiten der Mitglieder zu erhöhen und die Geschäftsstelle zu ermutigen, diesen Ansatz zu nutzen, das Vertrauen der Mitglieder zu erlangen und diese zur Mitarbeit zu ermutigen.  

Weiter ging er dann auch auf die Bedeutung des Ehrenamtes ein.  Dies sei unverzichtbar und deshalb müsse das Ehrenamt mit Respekt und Anerkennung gewürdigt werden.

Der Bericht des Geschäftsführers beschäftigte sich ausschließlich mit der Vergangenheit. Der  Turniersport wurde anhand von Statistiken der FN dargestellt;  die sportlichen Erfolge wurden gelobt.

Zur diesjährigen JHV hat die Geschäftsstelle  nur 0,13% der Mitglieder und 13,7 % aller Mitgliederstimmen erreicht.  Dies war für den GF ohne jegliche Bedeutung, es wurde nicht einmal als bemerkenswert erachtet. Die bestehenden Strukturen sind alle gut und es bedarf keiner Anpassung der gesellschaftlichen Entwicklung, so ist der Eindruck, den der Geschäftsführer vermittelte.

Der Landesjugendwart des PSH,  K. Zobel,   erklärte u.a. in seinem Bericht, dass das Holsteiner Schaufenster dem PSH in der Pony-Jugendförderung hilft. Frau Kühl, die in den Vorjahren für den Ponysport verantwortlich war, berichtete nicht darüber,  sondern K. Zobel als Landesjugendwart. Anscheinend hat er den Ponysport in SH in sein zu verantwortendes Aufgabengebiet übernommen.

 

Die  Aussage des Landesjugendwartes, das Holsteiner Schaufenster unterstütze die Pony-Jugendförderung, ist zu hinterfragen. Denn Hilfe, Unterstützung und Ideen kommen doch gar nicht an, wenn die Geschäftsstelle alles unternimmt, den bestehenden Wettbewerb zwischen den HS-Veranstaltern (mit den Qualifikationsprüfungen und den daraus organisierten Lehrgängen) und dem PSH (als Veranstalter tätigen PLS  für z. B. Stützpunktturniere)  durch Absenkung des Leistungsniveaus auf A* zu entwerten. Den Jugendlichen wird dadurch keine Motivation gegeben, die nächste Leistungsebene zu erreichen.

Dies zeigt die Notwendigkeit eines Förderstufenplanes,  der von der Geschäftsstelle jedoch grundsätzlich abgelehnt wird. Durch das von der Geschäftsstelle gewollte Überangebot, wird ein unlauterer Wettbewerb toleriert. Die Jugendleitung hat sich bisher gegen jegliche Qualifikationen ausgesprochen und will alleine, willkürlich und nicht nachvollziehbar die sportlich wertvollen Startplätze vergeben. Für die Reiter ist daher die Präsenzpflicht bei den PLS-Veranstaltungen zwingend notwendig, um Chancen für eine Nominierung zu haben.

Die angebotene Hilfe und Unterstützung des Holsteiner Schaufenster wird konterkariert, da die Geschäftsstelle   Qualifikationen und hochwertige Startplätze als Ziel für das Holsteiner Schaufenster nicht duldet; sie will die alleinige Nominierungsmacht behalten – dies wird vom Vorstand teilweise akzeptiert/toleriert.

 

Erfreulich war jedoch, dass zum ersten Mal der Pkt. 1 der Aufgabenpalette des PSH-SH, Verbandspolitik/ zukünftige Schwerpunkte u. Ziele, so deutlich behandelt wurde.

Herr D. Medow machte nochmals deutlich, dass der Verband von einem ehrenamtlichen Vorstand geführt wird, während sich die hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle um das operative Geschäft kümmert. Aufgrund dieser Aussagen ist diese JHV schon bedeutend.

 

Jetzt ist dafür Sorge zu tragen, dass die guten und richtigen Ansätze des Vorstandes konstruktiv und innovativ von der Geschäftsstelle umgesetzt werden. Daran wird man nun die Geschäftsstelle messen können. Der Maßstab dafür ist die verpflichtende Good Governance Struktur.

 

Dietrich Lindenau

31.03.2017

 

 

 


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